Schnellschuss bei den Schnelltests – viel versprochen aber noch nicht viel geklärt!

Verwaltungsverband Wildenstein, den 09.03.2021

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

auf Grund dessen, dass in den Gemeinden sowie im Verwaltungsverband Wildenstein einige Anfragen eingehen, hier ein kurzer Hinweis zu den von der Bundesebene versprochenen kostenlosen Schnell- oder Selbsttests für Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik Deutschland:

 

Bereits ab dem gestrigen Montag hat theoretisch jeder Bürger einen Anspruch darauf, sich auch ohne Symptome einmal in der Woche auf Corona testen zu lassen. Der kostenlose Schnelltest einschließlich einer Bescheinigung über das Testergebnis soll nach den Ankündigungen von Land und Bund auch in dafür eingerichteten Testzentren angeboten werden. Aktuell liegt es weder an den jeweiligen Städten und Gemeinden noch am Landkreis, dass diese vom Bund versprochene Teststrategie nicht umgesetzt werden kann. Es fehlt zum einen daran, dass noch nicht geklärt ist wer für die Durchführung der Tests verantwortlich ist und ggf. beauftragt werden soll und generell fehlt es an dem Testmaterial selbst, welches derzeit absolut nicht in ausreichender Menge verfügbar ist.

Die Gemeinden gemeinsam mit dem Verwaltungsverband Wildenstein stehen jederzeit bereit um die freiwilligen Testungen unserer Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen. Jedoch dürfen die Städte und Gemeinden selbst diese Testzentren nicht betreiben, sondern es muss an einen Dritten (zum Beispiel eine Hilfsorganisation) durch den Landkreis vergeben werden. Dies wirft natürlich eine Vielzahl von Fragen auf und fordert einen hohen Abstimmungsbedarf  – noch dazu ist wie so oft die endgültige Frage der Finanzierung noch nicht geklärt.

 

Es ist zu hoffen, dass neben den unzähligen Diskussionen auf Landes- sowie Bundesebene nun auch endlich mal Lösungsansätze entwickelt werden, welche nicht nur auf dem Papier stehen, sondern auch umsetzbar und für jeden Bürger nachvollziehbar sind um aus dieser prekären und für Handel, Gewerbe und Gastronomie weiterhin existenzbedrohenden Lage zu kommen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Robert Arnold

Öffentlichkeitsarbeit